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MACH LANGSAM - 11 WICHTIGE REGELN, UM DAS LEBEN MEHR ZU GENIEßEN

Ist das nicht ironisch?

Ständig wird neue Technik entwickelt, die uns immer mehr Arbeit abnimmt und kostbare Zeit spart – und was machen wir mit der gesparten Zeit?

Wir nutzen sie, um noch mehr zu arbeiten, um noch mehr Dinge zu erledigen. Unser Leben wird schneller und hektischer denn je.

Im Dauerlauf rennen wir dem Tod entgegen; das Leben rast an uns vorbei – zu schnell, um es wirklich zu genießen.

Das muss nicht sein.

Lass uns rebellieren. Rebellieren gegen Hektik und Stress. Lass uns den Fuß vom Gaspedal nehmen und das Tempo drosseln. Lass uns das Leben mehr genießen.

Auch du kannst das.

Ein langsameres Leben gibt dir mehr Zeit, um bereits den Morgen zu genießen – anstatt das Frühstück hastig zu verschlingen, um nicht zu spät zum Job zu kommen.

Ebenso bedeutet es, dir Zeit zu nehmen und Spaß an dem zu haben, was immer du tust: Die Natur genießen, jemandem aufmerksam zuhören, mit dem du dich unterhältst oder Zeit verbringst – statt ständig mit dem Tablet, Smartphone oder Laptop im Internet surfen oder nach E-Mails gucken; statt ständig an Arbeit oder Dinge zu denken, die du noch erledigen musst.

Langsamer leben bedeutet Single-Tasking, statt dauernd zwischen den Aufgaben hin- und herzuspringen, und sich auf keine richtig konzentrieren zu können.

Langsamer machen ist eine bewusste Wahl, und oft fällt sie schwer. Doch du genießt das Leben und die Momente mehr. Du erreichst eine höhere Stufe von Zufriedenheit.

 

Und so geht es:

Die 11 wichtigsten Regeln

1) Tue weniger. Langsamer machen ist schwer, wenn du versuchst, tausend Dinge zu erledigen.

Stattdessen: Entscheide dich, weniger zu tun. Konzentriere dich auf das, was wichtig ist, was wirklich gemacht werden muss – und lass den Rest liegen.

Wichtig: Lass Luft zwischen den Aufgaben und Terminen. So kannst du gelassener durch den Tag gehen.

2) Sei gegenwärtig. Nur das Tempo drosseln und langsamer leben ist nicht genug. Du musst, genau genommen, achtsam bei allem sein, was du tust.

Das heißt: Wenn du dich erwischt, wie du darüber nachdenkst, was du noch alles zu tun hast, oder über etwas, was schon geschehen ist oder vielleicht geschehen kann … bring dich sanft wieder in den gegenwärtigen Moment zurück.

Sei aufmerksam auf das, was gerade passiert. Sei aufmerksam bei dem, was du tust, auf deine Umgebung, auf die Menschen um dich herum.

Das braucht Übung, aber es ist notwendig.

3) Schalte ab. Sei nicht dauernd online und empfangsbereit. Schalte auch mal dein Smartphone, Tablet oder jedes andere mobile Gerät ab – noch besser: Lerne, es zu vergessen, wann immer es geht.

Wenn du die meiste Zeit am Computer arbeitest, nimm dir Zeiten zum Abschalten – so kannst du dich anderen Dingen zuwenden.

Stets online zu sein heißt: Wir sind Sklaven der Unterbrechungen; wir sind dauernd gestresst durch Informationen, die hereinkommen.

Wir sind das Opfer der Anliegen anderer Menschen.

Es ist schwer, langsamer zu machen, wenn du ständig prüfst, ob du neue E-Mails hast oder ein neuer Beitrag auf Facebook, den du verpassen könntest.

4) Sei aufmerksam mit deinen Mitmenschen. Wir verbringen viel zu oft Zeit mit Freunden, Familie oder Kollegen, aber sind nicht wirklich mit ihnen zusammen. Wir reden mit ihnen, aber sind abgelenkt durch unsere mobilen Geräte. Wir sind da, aber unsere Gedanken sind bei den Dingen, die wir zu tun haben. Wir hören zu, aber denken dabei über uns nach und was wir sagen wollen.

Keiner von uns ist dagegen immun, aber mit bewusster Anstrengung kannst du die Außenwelt ausschließen und einfach nur gegenwärtig sein, mit dem Menschen, mit dem du gerade zusammen bist.

Du nutzt so deine Zeit viel effektiver. Es bedeutet, dass du wirklich mit Menschen verbunden bist, statt sie nur zu treffen, körperlich anwesend zu sein, aber geistig abwesend.

5) Nimm die Natur wahr. Die meiste Zeit sind viele von uns eingeschlossen in Wohnungen, Büros, Autos und Zügen.

Nur selten haben wir die Chance rauszugehen. Und selbst wenn Leute draußen in der Natur sind, telefonieren sie mit ihren Handys oder schreiben Nachrichten.

Stattdessen: Nimm dir Zeit, rauszugehen und beobachte die Natur. Nimm ein paar tiefe Atemzüge der frischen Luft, genieße die Gelassenheit von Wasser und Pflanzen.

Mach draußen Sport, wenn du kannst. Oder such dir andere Aktivitäten, die du draußen machen kannst: Wandern, Klettern, Schwimmen … spüre Wasser, Wind und Erde auf deiner Haut.

Versuche, das täglich zu tun – alleine oder mit anderen Menschen, die du magst.

6) Iss langsamer. Anstatt das Essen schnell zu verschlingen, lerne, langsam zu essen. Hastig essen führt zum zu viel essen und zu weniger Genuss – zudem ist es ungesund und schlägt oft auf den Magen.

Sei achtsam bei jedem Bissen. Nimm den Geschmack und die Konsistenz wahr. Langsamer essen hat zudem den Vorteil, dich mit weniger Essen, satter zu machen. Außerdem schmeckt das Essen viel besser, wenn du es langsam genießt.

Gut wäre, wenn du auch darauf achtest, was du isst. Ich empfehle: Essen mit guten Lebensmitteln und guten Gewürzen – anstatt fettes, salziges, verzuckertes, und mit künstlichen Geschmacksverstärkern versetztes Essen.

7) Fahr langsamer. Schnelles Fahren ist eine weit verbreitete Gewohnheit in unserer hektischen Welt – dazu verantwortlich für viele Verkehrsunfälle, Stress und Benzinverschwendung.

Gewöhne dir stattdessen an, langsamer zu fahren. Nimm die Umgebung wahr, die Dinge, an denen du vorbeifährst. So bringt Fahren viel mehr Spaß, ist sicherer und spart Benzin.

8) Finde Freude an allem. Das ist verwandt mit gegenwärtig sein, aber schon ein Schritt weiter.

Was du auch tust: sei voll gegenwärtig; nimm jeden Aspekt wahr und finde die angenehmen.

Beispiel: Du wäscht ab. Statt diese langweilige Arbeit hetzend zu erledigen, um schnell fertig zu werden: Sei gegenwärtig; spüre das Wasser, den Schaum, das Geschirr. Abwaschen kann Spaß bringen, wenn du lernst, es auf diese Weise zu sehen.

Das gilt auch für andere Hausarbeiten, wie Staubwischen, Fensterputzen, Kochen … und es gilt für alles, was du tust.

Dein Leben kann viel glücklicher sein, wenn du diese einfache Gewohnheit lernst.

9) Single-Task. Das Gegenteil von Multi-Task. Bleibe aufmerksam bei einer Sache zur Zeit. Wenn du den Drang verspürst, zu anderen Aufgaben zu wechseln: Mach kurz Pause. Atme. Und bring deine Aufmerksamkeit wieder auf die aktuelle Arbeit zurück.

10) Atme. Wenn du merkst, du hetzt und bist gestresst: Mach Pause und nimm einen tiefen Atemzug. Nimm noch ein paar mehr. Fühle die Luft, die in deinen Körper strömt, und fühle beim Ausatmen den Stress entweichen.

Wenn du deine Aufmerksamkeit voll auf den Atem richtest, holst du dich zurück in die Gegenwart und nimmst Tempo raus. Zudem fühlt es sich gut an, tief zu atmen und zu entspannen – probier es aus und sieh, was ich meine.

11) Meditiere. Das empfehle ich immer wieder 🙂 Morgens ein paar Minuten Meditation, machen dich entspannter, geduldiger und zufriedener. Dein Geist wird ruhiger und gleichmütiger.

Durch Meditation erlebst du inneren Frieden und überträgst diese innere Haltung auch nach außen, in das Leben deiner Mitmenschen.



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